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BEWEGUNG WIRD ERINNERUNG UND ERINNERUNG BEWEGT

  • info5714539
  • 21. Okt.
  • 1 Min. Lesezeit

BEWEGUNG

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Die äußer Bewegung eines Hundes ist nur der sichtbare Ausdruck eines komplexen inneren Geschehens. Alles ist im Fluss – der Hund lernt, reagiert, empfindet. Wir sehen nur die Oberfläche. Manchmal erscheint sie uns regungslos.


Im umfassenden Sinn...

können wir die Bewegung eines Hundes nicht kontrollieren –  jedenfalls nicht das, was in seinem Inneren geschieht: das Erleben, Verarbeiten, Verstehen. Alles beruht auf inneren Fließbewegungen auf Blutkreislauf, Hormonströmen, elektrischen Impusen im Nervensystem und der Verdauung.

Es sind alles bewegte Prozesse, sid sich unserem Zugriff entziehen, sich nicht stoppen oder gar verbieten lassen – und doch formen und prägen sie das Verhatlen des Hundes grundlegend.

Nicht Kontrolle über die offensichtliche Bewegung ermöglichet es, aus Hunden freundliche Begleiter werden zu lassen, sondern das bewusste Setzten von positiven Impulsen – solche, die den Hund stabilisieren, nicht verängstigen oder brechen.


Einfühlsam mit Wissen können wir Rahmenbedingungen erzeugen, in denen sich innere Prozesse in eine positive Richtung entfallten. Dafür braucht es mehr als Techniken und bekannte Trainingsübungen – es braucht ein tiefes Verständnis für das Wesen des Hundes, für seine Bedürfnisse, Ausdrucksformen und die hundliche Art zu lernen.

Man kann eine Beziehung zum Hund haben ohne sich wirklich zu verstehen. Doch Verständnis ist die Basis für eine echte Beziehung – ein Verständnis, das die Andersartigkeit des Hundes zulässt und respektiert. Nur wenn uns dies gelingt, ensteht echte Nähe. Und nur unter diesen Bedingungen kann ein Zusammenleben entstehen, das sowohl in der menschlichen Gesellschaft, als auch vor dem Gesetzt als akzeptabel gilt. Hunde werden nicht durch Strafen, sondern durch Verständnis zu freundlich, zufriedenen, ungefährlichen Begleitern.

 
 
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